Bruchhagen schießt gegen die Premier League

Sep 07

Die englische Premier League ist derzeit in aller Munde, denn deren Klubs kaufen in Europa einen Türen Spielre nach dem anderen. Sie können es sich auch leisten, denn die Vereine bekommen horrente Summen aus den TV-Verträgen. Eintracht Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen hat für einen gelassenen Umgang plädiert.

„Wir sollten dem Fetisch Premier League nicht nachjagen”, sagte er nach Angaben der BILD-Zeitung. Durch den Pay-TV-orientierten Fernsehmarkt in Großbritannien und die weltweite Verbreitung der englischen Sprache habe man kaum eine Chance, den Vorsprung, den die Klubs jetzt schon haben, aufzuholen. „Das ist ein ungleicher Kampf, den wir nicht gewinnen können und den wir gar nicht erst aufnehmen sollten”, meinte Bruchhagen.

Aber er hat auch Grund zur Hoffnung, denn „die Bundesliga ist ein sensationell gutes Produkt.” Die Liga sei „in allen wesentlichen Bereichen wie den Zuschauer-, Werbe- und Marketingeinnahmen am besten aufgestellt. Nur bei den internationalen TV-Verträgen hinken wir weit zurück.” Allerdings gibt Bruchhagen zu: „Manchester City hat einen höheren Lizenzspieleretat als Bayern München – aber noch nie das Halbfinale der Champions League erreicht.”

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