Champions League: BVB schafft Wunder und zieht ins Finale ein

May 02

Nach einem 4:1 im Hinspiel reichte dem noch amtierenden Deutschen Meister Borussia Dortmund im Rückspiel bei Real Madrid eine 0:2-Niederlage, um das Finale der Champions League zu erreichen. Doch nach den Toren von Karim Benzema und Sergio Ramos musst der BVB bis in die Nachspielzeit bangen.

„Wir können wohl nur dramatisch“, resümierte Hans-Joachim Watzke nach der Partie auf der Homepage der Dortmunder. Das erste Mal in meinem Leben musste ich wegen Herzproblemen aufgeben. Ich bin die letzten 20 Minuten auf die Toilette gegangen und konnte nicht mehr hinsehen.“ Auch Coach Jürgen Klopp, der in der spanischen Presse bereits als der neue „Special One“ beschrieben wird, musste konsternieren, dass es wieder man eine spannende Partie war. „Bei Borussia Dortmund bekommt man nur alles all inclusive. Wollen wir mal nicht päpstlicher sein als der Papst“, erklärte der BVB-Coach auf der Homepage der Dortmunder. „Wenn ich den Jungs jetzt nicht erlaube rauszugehen, dann bin ich doch ein Vollhorst.” Matchwinner war sicherlich Roman Weidenfeller, der Dortmund mit einer Serie von tollen Paraden in den ersten 20 Minuten im Spiel hielt. „Riesenkompliment an die Mannschaft: Sie hat toll gekämpft, toll gespielt. Jetzt zweimal gegen Bayern: Das ist der pure Hammer!“, so der Keeper. „Es war eine enorme Druckphase am Anfang und in der letzten Phase. Real hat alles auf eine Karte gesetzt, dennoch haben wir dem Druck standgehalten.”

José Mourinho musste nach der Partie anerkennen, dass es am Ende für seine Mannschaft nicht gereicht hat, auch wenn er ihr ein positives Zeugnis ausstellen kann. „Ich will nicht von Stolz reden, wir sind ausgeschieden. Aber ich bin zufrieden mit der Leistung“, wird Mou auf der Vereinspage des BVB zitiert.

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