FC Bayern: Rummenigge erklärt die Martínez-Problematik

Aug 22

Karl-Heinz Rummenigge erklärte in bei FCB News, dass der Verein Javier Martínez von Athletic Bilbao „sehr gerne verpflichten“ würde. Doch woran liegt es? Schließlich möchte der Spieler zum deutschen Rekordmeister wechseln, Bayern ist bereit 40 Millionen zu zahlen – warum wird kein Vollzug vermeldet?

Der Vorstandschef erklärte: Jeder Profi in Spanien besitze eine sogenannte Buy-out-Klausel, „in diesem Fall beträgt sie 40 Millionen Euro“. Rummenigge erklärte auf der Homepage der Bayern weiter: „Diese Klausel ist kompliziert gestaltet, so dass das ganze Thema juristisch und steuerlich gewisse Probleme mit sich bringt.“ Eigentlich seien die Probleme „relativ einfach zu lösen, wenn sich Athletic Bilbao ein bisschen kooperativ zeigen würde. Aber das ist überhaupt nicht der Fall“, so Rummenigge weiter, „wir arbeiten daran und hoffen, dass wir bis Ende August Vollzug melden können. Aber es wird nicht ganz einfach.“ Durch ein Entgegenkommen von Martínez würde sich die Ablösesumme deutlich unter die 40-Millionen-Euro-Grenze bewegen: „Durch den Fakt, dass er mit dem Fünfjahresvertrag, den er hier unterschreiben soll, auf viel Geld verzichtet, beteiligt er sich indirekt an der Ablösesumme. Das Gesamtinvest ist auf jeden Fall deutlich reduziert worden.“

Martinez soll in der kommenden Saison das defensive Mittelfeld des FC Bayern verstärken. Der Spanier gilt trotz seine bulligen Erscheinung als technisch sehr versiert, kann ein Spiel gut lesen und ist für einen Defensivspieler torgefährlich. Es hängt also alles nur noch an Bilbao und seinem Präsidenten, der wohl Angst davor hat, sollte er Martinez gehen lassen, im Herbst nicht wiedergewählt zu werden. Die Causa rund um den Spanier wird uns daher wohl noch bis Ende August beschäftigen – erst dann endet die Transferperiode.

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