Metzelder: Experte fordert mehr Ruhe für Guardiola

Aug 09

Als Pep Guardiola im vergangenen Winter als neuer Trainer des FC Bayern München verkündet wurde, überschlug sich nur die inländische, sondern auch die ausländische Presse. Nun ist der Ex-Barca-Coach angekommen. Trotz seiner Erfolge in Barcelona wird der Coach angezweifelt, vor allem nach der Niederlage im Supercup gegen den BVB. TZ-Experte Christoph Metzelder fordert nun mehr Ruhe für den Startrainer.

„Ich denke, die Meisterschaft wird in diesem Jahr wieder zwischen zwei Mannschaften ausgetragen: zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund. Und klar sind die Bayern da der große Favorit, aber ich glaube auch, dass es in diesem Jahr knapper werden wird, als im letzten Jahr“, sagt der Ex-Schalker der Zeitung. „Und ich denke auch, dass man Guardiola und seinen ganzen Veränderungen Zeit geben muss. Das muss sich erst einspielen, es kann schon sein, dass das nicht auf Anhieb funktioniert. Darauf hoffen natürlich die Dortmunder, die – wenn sie einen guten Start erwischen – für die Bayern ein echter Konkurrent werden können. Ob Bayern erneut durchmarschiert, wird vor allem davon abhängen, ob Guardiola es hinbekommt, alles Spieler zufrieden zu stellen.“ So unrecht könnte Metzelder mit seiner Prophezeiung gar nicht haben, denn in den ersten Spielen unter dem neuen Coach merkte man vor allem im Defensivverhalten, dass sich die Mannschaft noch an das neue System gewöhnen muss.

Die Frage ist nur, wie lange man in München ruhig sein wird, wenn das System des Katalanen nicht greift. Immerhin hatte Vorgänger Jupp Heynckes mit seiner Art Fußball spielen zu lassen großen Erfolg.

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