Oliver Kahn – Eine Geschichte für sich

May 10

Oliver Rolf Kahn wurde am 15. Juni 1969 in Karlsruhe geboren. Nachdem er in Diensten des FC Bayern München drei Mal zum besten Torhüter der Welt gekürt wurde und zudem fast im Alleingang dafür sorgte, dass die deutsche Nationalmannschaft im Endspiel der WM 2002 stand, bekam er den Spitznamen Titan. Heute ist der ehemalige deutsche Fußballtorhüter Fußballexperte beim ZDF.

Oliver Kahn gab am 27. November 1987 sein Bundesligadebüt beim Karlsruher SC. Es dauerte aber noch rund ein Jahr, eher er im November 1990 sich einen Stammplatz erarbeitete und von nun an die unangefochtene Nummer eins im Tor des KSC war. Vier Jahre danach wechselte er für 4,6 Millionen DM (rund 2,3 Millionen Euro) als Nachfolger von Raimond Aumann zum FC Bayern München. Das war für damaligen Verhältnisse im Profifußball extrem viel Geld, denn so viel hatte bis dahin noch niemand für einen Bundesliga-Torhüter gezahlt. Die Zeit beim deutschen Rekordmeister war für Kahn extrem erfolgreich, er gewann den UEFA-Pokal, acht deutsche Meisterschaften, sechs DFB-Pokale, sechs Ligapokale und die Champions League sowie den Weltpokal. Seine aktive Karriere beendete der Titan am 17. Mai 2008.

In der Nationalelf debütierte Kahn am 23. Juni 1995 beim 2:1-Erfolg in Bern gegen die Schweiz. Als Andreas Köpke 1998 aus der Nationalmannschaft zurücktrat, stieg Kahn zum Stammtorwart auf. Ab 2002 war er zudem Kapitän der deutschen Nationalmannschaft. Im Vorfeld der WM 2006 gab der damalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann nach einem langen Hin und Her bekannt, dass Jens Lehmann seine klare Nummer 1 ist. Im April 2006 gab Kahn dann auf einer Pressekonferenz bekannt, dass er als zweiter Torhüter bei der WM 2006 zur Verfügung stehe. Im Anschluss an das Spiel um Platz 3 gab der Titan bekannt, dass er seine Schuhe für die DFB-Elf an den Nagel hängt.

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