Rodes Wechsel zum FC Bayern nicht nachvollziehbar?

Jan 13

Der FC Bayern München zieht derzeit in der Liga einsam seine Kreise. Für die kommenden Saison steht der Transfer von Robert Lewandowski nun fest. Auch Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt soll Medienberichten zufolge zum deutschen Rekordmeister wechseln. Nicht für jeden ist dieser Transfer nachvollziehbar.

Oliver Kreuzer (HSV), Bruno Hübner (Frankfurt) und Klaus Allofs (Wolfsburg) diskutierten im Fachmagazin „kicker“ auch über den FC Bayern. Dass der FC Bayern immer wieder Spieler von Liga-Konkurrenten verpflichtet, sehen die Manager gelassen. “Grundsätzlich ist es mir lieber, wenn deutsche Top-Talente nach München wechsel und nicht von einem Scheich zu Paris Saint-Germain geholt werden”, gesteht Kreuzer. Auch Klaus Allofs sieht das ähnlich: “So sehe ich es auch. Wenn sich Bayern in der Bundesliga bedient und nach Möglichkeit Ablöse zahlt, bleibt das Geld hier und der Kreislauf in Schwung.” Hübner meint: “Bayern holt sich die Besten, da ist logisch, dass sie jetzt in Dortmund fündig geworden sind.”

Ebenfalls zum deutschen Rekordmeister wechseln soll Sebastian Rode. “Im Moment ist dieser Wechsel für mich nicht nachvollziehbar”, so der Eintracht-Manager. “Allein ein Blick auf das Münchener 4-1-4-1-System und die riesige Konkurrenz im defensiven Mittelfeld genügt, um zu sehen, dass der Schritt für Sebastians persönliche Entwicklung vielleicht nicht der beste ist.” Hübner hat aber auch Verständnis: “Andererseits: Die Chance FC Bayern kommt vielleicht nur einmal, und aus München weg gibt es immer noch gute Wege.”

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>