TSG 1899: Derdiyok will handeln statt reden

Jan 10

Eren Derdiyok wechselte im vergangenen Sommer mit viel Vorfreude und voller Tatendrang zur TSG 1899 Hoffenheim. Doch genau so wie beim Rest des Teams läuft es in dieser Spielzeit beim Schweizer nicht. Der 24-Jährieg hat sich aber für die Rückrunde eine Menge vorgenommen.

Zuletzt saß Derdiyok vermehrt auf der Bank. „Das ist berechtigt“, kommentiert der Schweizer in der „Bild“-Zeitung diesen Fakt. Aber: Für die Rückrunde hat er sich was vorgenommen. „Weniger Worte, mehr Taten. Lasst euch überraschen. Ich bin zuversichtlich. Ja, ich hatte zu viel Gewicht, habe das aber abgebaut. Ich hätte mir mehr Rückendeckung erhofft.“ Derdiyok erklärt: „Nach den ersten Spielen war’s nichts mehr mit schönem Fußball, von dem er mit mir gesprochen hatte. Ich wurde enttäuscht, ich habe enttäuscht.“ Dem Schweizer wurde nachgesagt, ihm würde der Biss fehlen. „Da war in der Vergangenheit was dran, aber ich habe dazugelernt. Mir ist klar, dass ich mehr Leidenschaft hätte zeigen können“, so der Angreifer weiter. „Ich weiß jetzt, dass Fußball nicht nur Talent und Schönspielerei ist. Ziel muss sein, sich nach dem Spiel nicht vorwerfen zu müssen, nicht alles gegeben zu haben.“

Seit Trainer Marco Kurz das Ruder in die Hand genommen hat, haben alle Spieler eine neue Chance bekommen. So auch der Schweizer. Doch er weiß auch, dass sein Kredit sicherlich nicht unendlich sein wird. Bringt er auch unter Kurz seine Leistung nicht, ist es durchaus möglich, dass er im Sommer nach nur einem jahr im Kraichgau wieder den Klub verlassen muss.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>