Watzke rückt Hummels zurecht

Oct 06

Nach der 1:5-Niederlage gegen den FC Bayern München stellte sich BVB-Verteidiger Maus Hummels den Kameras. Der Nationalspieler nahm dabei seine Kollegen in die Pflicht und kritisierte diese öffentlich – von Seiten des Vereins hat man das gar nicht gerne gesehen.

Der Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte zu Sport1: „Ich halte ganz viel davon – und ich hoffe, dass auch Mats das irgendwann so hält –, dass wir diese Dinge intern aufarbeiten. Das werden wir tun. Was ich Mats zu sagen habe, werde ich ihm persönlich sagen. Und wir müssen sicherlich mal reden.“ Auch Manager Michael Zorc sagt zu BILD: „Mats sollte als Kapitän Vorbild sein und vorangehen, insbesondere in der Thematik Selbstkritik!“ Konkret sagte Hummels nach der Partie: „Unsere Taktik war ganz klar, Boateng und Alaba diese langen Bälle nicht spielen zu lassen. Ich weiß nicht, warum sie die da so ohne Druck spielen konnten. Das ist tödlich.“ Indirekt kritisiert er mit seiner Aussage die Offensivkräfte, nimmt sich selbst nicht mit einem Wort in die Pflicht.

Kritik an den Vorderleuten mag der BVB nicht, das mag auch Zorc nicht, der gegenüber BILD ankündigt: „Wir werden das Spiel komplett aufarbeiten, wenn alle wieder da sind…“

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